Heinrich-Böll-Stiftung: Eine haarige Angelegenheit – Warum Haare politisch sind

Aus der Reihe Neue deutsche Analysen

Was kann Haar, was soll es, darf es und wofür steht es? Was uns auf Kopf, Beinen oder im Gesicht wächst, mehr oder weniger Pflege bedarf und uns bisweilen zu Berge steht ist weit mehr als nur Haar. So können Frisuren, Rasuren oder auch die Frage, wo Menschen behaart oder glatt sind, Ausdruck politischer Einstellungen sein. Auch ein Blick in die Geschichte unterstreicht die gesellschaftspolitische Aussagekraft und das Protestpotential, z.B. in Hinblick auf die Haarkultur von versklavten Menschen. Welche Bedeutung haben Haare in Bezug auf Themen wie Rassismus, Empowerment, Widerstand und Geschlechtergerechtigkeit heute? Diese Fragen werden aus migrantischer, post-migrantischer und queerfeministischer Perspektive diskutiert.

Die Reihe Neue Deutsche Analysen
Die Veranstaltungsreihe „Neue Deutsche Analysen“ wird seit 2019 als Kooperationsprojekt der Heinrich-Böll-Stiftung und der W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik angeboten und findet halbjährlich statt. In unseren „Analysen“ werden gesellschaftspolitische Fragen aus (post)migrantischer Perspektive diskutiert. Dabei bringen wir unterschiedliche gesellschaftliche Stimmen  aus Wissenschaft, Politik, Kultur oder Boulevard miteinander ins Gespräch.

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