Archiv Veranstaltungen

Vernetzungstreffen Gender, Queer und Diversity an Hamburger Hochschulen

12.07.2023

Das Aktionsbündnis Queering Academia und das Zentrum Gender & Diversity (ZGD) luden zu einem hochschulübergreifenden Vernetzungstreffen für studentische Gruppen und interessierte Einzelpersonen rund um Gender, Queer, Diversity ein: Welche Zusammenschlüsse und Initiativen gibt es bereits an den Hamburger Hochschulen? Was sind die aktuellen Anliegen und Projekte? Wo gibt es Anschlussmöglichkeiten und wie können wir uns solidarisch unterstützen und gemeinsam Ziele erreichen?

WS „Umgang mit Geschlechtervielfalt als Führungskompetenz“

mit K* Stern (ohne Pronomen), einzel- und beziehungstherapeutische Praxis für queere, trans*, nichtbinäre Menschen in Hamburg (HeilprG). Fachkräftefortbildungen zu geschlechtlicher Vielfalt, körperorientierte Resilienz-Seminare für LGBTIQA+

11.07.2023

Was sollte ich als (angehende) Führungskraft über geschlechtliche Vielfalt wissen? Welche Begriffe sind relevant? Wie gehe ich mit Coming-outs im Team um? Wie wende ich geschlechterinklusive Sprache im beruflichen Kontext an – mündlich wie schriftlich?

Round-table discussion: Borders, Antiracism and Abolition in Europe

organized by Dr. Caleb Ward 

23.06.2023

A roundtable discussion about the movement for border abolition in Europe, racial capitalism, and how abolitionist movements work to prefigure the world they aim to bring about.

  • Two representatives from Abolish Frontex
  • Melanie Brazzell, What Really Makes Us Safe?-Project
  • Mouna Maaroufi, Universität Hamburg

Black Panther Party Zehn Punkte Programm: Ein revolutionärer Ansatz für Community Organising

mit Namupa Shivute (they/them)

22.06.2023

n westlichen aktivistischen, liberalen und akademischen Kreisen wird immer häufiger von Dekolonisierung, gegenseitiger Hilfe und Allyship (Solidarität & Unterstützung von unterdrückten Minderheiten) gesprochen. Von daher müssen auch Konzepte wie die “weiße Retter*in” und die Frage, was es eigentlich bedeutet, Solidarität mit unterdrückten Minderheiten zu haben, hinterfragt werden.

Kooperation zwischen ARCA – Afrikanisches Bildungszentrum e.V., und ZGD Hamburg, Zentrum Gender & Diversity.

Antifeminismus (als antidemokratische Herausforderung) -Alltag und politische Mobilisierung in Hamburg 

Podiumsdiskussion mit Rebekka Blum, Florian Hessel & Hamburg vernetzt gegen Rechts

21.06.2023

„Volksinitiative“ gegen „Gendersprache“, Parolen für vermeintlichen „Kinderschutz“ auf „Corona“-Demos, kleine Anfragen der AfD-Bürgerschaftsfraktion zu Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitik, Angriffe auf Hamburger Frauenhäuser und feministische Initiativen: Auch in Hamburg sind antifeministische Handlungen und Haltungen in Öffentlichkeit und Politik verbreitet – von Antifeminismus ist dagegen selten die Rede.

Hamburg vernetzt gegen Rechts in Kooperation mit Bagrut e.V. & Zentrale Bibliothek Frauenforschung, Gender & Queer Studies

Queer in Daten, Medien & Sprache

mit Prof. Dr. Anne Lauscher (Data Science, BWL), Prof. Dr. Elisa Linseisen (Medienwissenschaften) und Prof. Dr. Lars Vorberger (Germanistik, alle UHH)

09.06.2023

Wie gehen aktuelle KI-Systeme (z. B. Übersetzer, ChatBots) mit queeren Konzepten um? Wie bringen Medien Queerness hervor und umgekehrt? Wie wird Queer-Sein sprachlich ausgedrückt und wahrgenommen – oder: was sind Queer Voices? In der Veranstaltung haben wir einen kurzen Einblick geben, wie eine queere Perspektive / die Perspektive der Queer Studies in den drei Wissenschaftsdisziplinen Data Science, Medienwissenschaft und Linguistik eingenommen werden kann und welche Zusammenhänge dort bestehen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Diversity Tage der Universität Hamburg.

Jahresempfang @ HAW Hamburg

08.06.2023

Das ZGD lud alle gender- und diversityinteressierten Mitglieder der Hamburger Hochschulen sowie Kooperationspartner*innen zum Empfang in die Räumlichkeiten der HAW Hamburg ein. Im schönen Forum Finkenau gab es am 08.06. fachlichen Input, Austausch und hochschulübergreifende Vernetzung. 

Keynote: Dr. Cihan Sinanoğlu und Tae Jun Kim, beide Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) beim Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V., mit einem Vortrag zu Rassismus in Deutschland.

Interdisziplinäre Tagung »30 Jahre Stone Butch Blues – Erinnerungen und Perspektiven«

05./06.05.2023

1993 veröffentlicht und mittlerweile ein Klassiker der queeren Literatur feierte Leslie Feinbergs Roman Stone Butch Blues 2023 sein 30-jähriges Publikationsjubiläum.

Anlässlich des Jubiläums blickten wir mit dem Roman in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von trans und queeren Geschichten und Studien, Arbeiter*innenkampf und anti-rassistischen Bewegungen. Die Tagung wurde abgerundet durch eine Lesung und ein anschließendes Gespräch mit der Lyrikerin, Aktivistin und Leslie Feinbergs Lebenspartnerin Minnie Bruce Pratt.

Hochschuldidaktischer Workshop „Lehre gender- und diversitätsbewusst gestalten“

mit Melanie Bittner, FU Berlin

02.12.2022 / 16.12.20222:

Die Diversität von Studierenden gehört zur Realität von Hochschulen. Die unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven können die Lehre (und Forschung) sowie alle Beteiligten bereichern. Doch im Alltag bringt Diversität auch Herausforderungen mit sich.

Der Workshop richtete sich an Lehrende aller Disziplinen und beteiligten Hochschulen. Die Teilnahme am Workshop kann im Rahmen der hochschuldidaktischen Zertifikate angerechnet werden.

Podium und Buchvorstellung „Verschwörungsdenken, Antisemitismus & Antifeminismus in Alltag & politischer Mobilisierung“

Podiumsdiskussion mit Rebekka Blum, Florian Hessel & Hamburg vernetzt gegen Rechts

16.11.2022

„Volksinitiative“ gegen „Gendersprache“, Parolen für vermeintlichen „Kinderschutz“ auf „Corona“-Demos, kleine Anfragen der AfD-Bürgerschaftsfraktion zu Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitik, Angriffe auf Hamburger Frauenhäuser und feministische Initiativen: Auch in Hamburg sind antifeministische Handlungen und Haltungen in Öffentlichkeit und Politik verbreitet – von Antifeminismus ist dagegen selten die Rede.

Innerhalb der Veranstaltung wurde diskutiert wie Antifeminismus in Alltag und politischer Öffentlichkeit geäußert wird, welche Potenziale politischer Mobilisierung sich ergeben können, wie Antifeminismus z.B. mit Antisemitismus und Verschwörungsvorstellungen verbunden ist – und wie Politik und Zivilgesellschaft dieser antidemokratischen Herausforderung begegnen können.

Bagrut e.V., in Kooperation mit der Zentralen Bibliothek Frauenforschung, Gender & Queer Studies Hamburg

Impulsvortrag und Podiumsdiskussion: Körper, Dating, Selbstbestimmung – Sexuelle Bildung in der Schule

03.11.2022

 

Warum brauchen wir sexuelle Bildung / Sexualerziehung in der Schule und wie soll sie aussehen? Was sind wichtige Themen für Kinder und Jugendliche und wie können diese zeitgemäß im Unterricht behandelt werden? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Lehramtsausbildung und ‑fortbildung?

in Kooperation mit dem Landesinstitut für Lehrer*innenbildung (LI) Beate Proll und Jerry Liara Mutlu, Präsenz, 45 Teilnehmer*innen

Podiumsdiskussion „Rechte Frauen* in feministischen Frauen*bewegungen“

mit Julia Haas (Netzwerk feministische Perspektiven & Interventionen gegen die (extreme) Rechte) und Prof. Dr. Johanna Sigl (Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus)

28.10.2022

Immer wieder finden sich Frauen* aus dem rechten Spektrum in feministischen Bewegungen und handeln dort – zumindest zeitweilig – unentdeckt und unbehelligt. Ihre „Entdeckung“ löst unter Feminist_innen dann Irritation, Unbehagen und Diskussionsbedarf aus.

Kooperationsveranstaltung der Zentralen Bibliothek Frauenforschung, Gender & Queer Studies und DENK*tRÄUME, gefördert durch das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF)

Buchpräsentation „Wem gehört das Kind?“ 

mit Almut Peukert, UHH, Mona Motakef, TU Dortmund, Alicia Schlender, HU Berlin, Lisa Haller, U Frankfurt, Maya Halatcheva-Trapp, TU Dortmund

06.10.2022

Die Regulierung von elterlicher Sorge orientiert sich in Deutschland an der heterosexuellen Kleinfamilie – zumindest noch. Die Bundesregierung sieht in ihrem Koalitionsvertrag weitreichende Änderungen vor, die auch die Frage berühren, wer für ein Kind (rechtlich) sorgen darf und wer nicht. Doch was bedeutet dies konkret und welche Folgen hat dies für Geschlechter(un)gleichheiten? Löst sich die enge Kopplung von leiblicher Elternschaft und Sorgerecht auf und gewinnt soziale Elternschaft an Bedeutung? Und was passiert im Trennungsfall? Wie sind Scheidungen bisher geregelt und welcher Reformbedarf wird deutlich? Welche Regelungen sind grundsätzlich für ein „gutes Leben mit Kindern“ in vielfältigen Familienkonstellationen erforderlich?

Das Handbuch „Feministische Perspektiven auf Elternschaft“ versammelt 50 Schlagworte feministischer Debatten um Elternschaft. 

digital; 75 Teilnehmer*innen

Teilnahme am Fachtag „Bildung all inclusive – vom Studium in die Gesellschaft wirken“ der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (SkbM)

08.09.2022

Wie kann eine hochschul- und fachbereichsübergreifende sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit aufgebaut bzw. weiterentwickelt werden? Wie kann eine stärkere hochschulöffentliche Wahrnehmung, zum Beispiel durch die Initiierung von Vorträgen, Ringvorlesungen und vergleichbaren Formaten, intensiviert und wie die Inklusion als Querschnittsthema fokussiert werden. Kurzum: Wie können wir eine inklusive Hochschule gemeinsam voranbringen?

Der Fachtag richtete sich insbesondere an Führungskräfte, Entscheider*innen aus Politik und öffentlicher Verwaltung, Lehrende, Universitäts- und Hochschulmitarbeitende sowie Studierende.

Teilnahme am Workshop zur Fortschreibung des Aktionsplans Akzeptanz, BWFGB

28.07.2022

Jahresempfang Gender und Diversity @Bucerius Law School

21.06.2022

Vortrag „Streiflichter aus der schwulen Geschichte der Universität Hamburg. Mann-männliche Homosexualität(en) in Forschung, Lehre & Hochschulalltag zwischen 1919 & 2000“

17.06.2022

Queere Menschen und Themen sind, wie überall, auch in der Geschichte der Universität Hamburg präsent. Der Vortrag soll einige beispielhafte Streiflichter auf Aspekte mann-männlicher Homosexualität(en) an dieser Institution seit ihrer Gründung werfen. (Die anderen Bereiche des LGBTIQ*-Spektrums wären wichtige Themen für eigene Vorträge.) Es ging um Homosexualität als Thema in Forschung und Lehre – homophob, liberal oder emanzipatorisch –, aber auch um die Universität als Arbeits- und Lebensort für schwule Studierende und Lehrende. Die Geschichte des Umgangs mit Homosexualität an der Universität spiegelt einerseits die Gesellschaftsgeschichte homosexueller Menschen in der Weimarer Republik, in der NS-Zeit und in den verschiedenen Phasen der Geschichte der Bundesrepublik. Andererseits wurde danach gefragt, welche Impulse die Universität selbst gesetzt hat, welche Einflüsse von ihren Lehrenden und Studierenden auf die Gesellschaft ausgingen.

In Kooperation mit Netzwerk „Science and beλond“ als Teil der Diversity Tage, UHH

Action Lecture mit Didine van der Platenvlotbrug und Blessless Mahoney im Rahmen der Diversity Tage

14.06.2022

Die beiden Professorinnen der Beredsamkeit – Didine van der Platenvlotbrug, Pröpstin der Elsa-Sophia-von-Kamphoevener-Fernuniversität, Katzen-Ellenbogen und Blessless Mahoney, Dekanin der Eberhardt-Anbau-S cheibenschwenkpflug-Universität, Brake an der Weser – eröffneten Ihnen und sich die 12 emotionalsten Momente des Tuntensufi – von oben! Es gibt mehr zwischen Parasoi und Paraplui als die Wizzentschaft sich träumt. Eine philosophische ‚Lecture d’action‘.

UHH, in Kooperation mit dem LGBTIQ*-Netzwerk „Science and beλond“

Dialogreihe „Critical Whiteness im Gespräch“ in Kooperation mit dem Roundtable Collective Responsibility der Fakultät für Geisteswissenschaften und der Stabstelle Gleichstellung, UHH.

04.2022: Kanonrevision & Theaterpraxis (MUT!-Theater)

06.2022: Podiumsdiskussion „Alltagsrassismus, Antidiskriminierung, Allyship“ (Gängeviertel)

07.2022: Podiumsdiskussion „Wissenstraditionen & Wissenschaftsstrukturen“ (ESA, UHH)

11.2022: Raub-Kunst – geraubte Geschichte: Repräsentationen (post)kolonialer Geschichten in öffentlichen Räumen (MARKK)

Die Veranstaltung widmet sich den seit einigen Jahren prominenten Themen der Provenienzforschung und der Dekolonisierung von Kulturinstitutionen wie etwa Museen: Was ist Provenienzforschung, wie sieht sie in Hamburg aus und was kann sie leisten? An welchen Projekten arbeiten Forschende und Künstler:innen momentan? Welche bestehenden Strukturen müssen aufgebrochen werden und welchen Transformationsprozess benötigen Kulturinstitutionen, um vielstimmig, partizipativ und innovativ zu sein? Ferner soll danach gefragt werden, ob die Institution „Museum“ Zukunft hat und welche Rollen auch nicht-institutionalisierte Gedächtnisorte einnehmen müssen.

Research colloquium and public lecture “Approaching Affective Masculinities” with Prof. Todd W. Reeser, University of Pittsburgh

10.05.22

Feminist and queer studies have been closely connected to affect studies since it became an important critical approach in the Humanities. But how can masculinity studies be placed into productive dialogue with affect? What tools does affect studies offer for thinking critically about masculinity?

The research colloquium and public lecture are jointly organized by Prof. Dr. Andrea Frisch (HIAS Fellow and University of Maryland) and the Center for Gender & Diversity (ZGD)

Q&A mit Professorinnen für Nachwuchswissenschaftlerinnen zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, gemeinsam mit der HRA und der Stabsstelle Gleichstellung der UHH

11.02.2022

Gemeinsam mit der Hamburg Research Academy veranstaltete das ZGD zum zweiten Mal das Q&A Format nur für Wissenschaftlerinnen anlässlich des Internationalen Tages von Mädchen und Frauen in der Wissenschaft der UN.

Bei unserem Q&A Format am 11. Februar 2022 waren Sie eingeladen, mit renommierten Professorinnen ins Gespräch zu kommen und sie alles zu fragen, was Sie schon immer rund um eine Wissenschaftskarriere wissen wollten. Wissenschaftlerinnen unterschiedlichster Hintergründe standen als Expertinnen bereit, berichteten aus ihren Erfahrungen z.B. bei der Einwerbung von hochkarätigen Drittmitteln, dem Wechsel von Universitäten, der Vereinbarkeit von Professur und Familie, den individuellen Wegen zur Professur.

Lesung und Workshop mit Dr. Mithu M. Sanyal „Identitti“, gemeinsam mit Prof. Dr. Franziska Müller, UHH, und Dr. Jara Schmidt, UHH

18./19.01.2022

Der interdisziplinäre Workshop wurde von Dr. Mithu M. Sanyal geleitet und war für Studierende und Wissenschaftler*innen gleichermaßen geöffnet. Gemeinsam mit der Autorin wurden Romanpassagen besprochen und die im Text aufgeworfenen Fragen weiter diskutiert – etwa: Wenn Gender und Race beides Konstrukte sind, worin besteht dann der Unterschied zwischen transgender und transracial? Wer bestimmt über wessen Zugehörigkeit? Und wer hat die Diskurshoheit in solch identitätspolitischen Debatten?

Lesung: 120 TN; Workshop: 25 TN, Teilnahmen aus Deutschland, Schweiz, Polen, Indien, USA

„Jenseits der Geschlechtergrenzen“; Vorlesungsreihe ; mit Queering Academia.

26.05.2021 – 07.07.2021; 06.10.2021 – 15.12.2021; 20.04.2022 – 13.07.2022

Seit mehr als drei Jahren aktiv, die „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ Veranstaltungsreihe ist eine fortlaufende Institution in Hamburgs queerer Szene. Heute wird er von der Aktionsbündnis Queering Academia mit finanzieller Unterstützung des ZGD und des UHH AStA organisiert wird. Der intersektionale Vorschlag zielt darauf ab, kritisches Denken unter anderem in den Bereichen Gender Studies, Queer Studies, Migrationsstudien und Dekolonialität zu fördern. Die Reihe bietet eine neue Perspektive auf die Wissenschaft und eine Gelegenheit für kostenlose, zugängliche und intersektionale politische Bildung.

„CUIR“; Vortragsserie; mit Queering Academia und Terceiro Andar

12-15.12.2022; 10-13.05.2022

The subversive potential of queer and postcolonial thinking allows us to challenge ourselves to think about new political possibilities and innovative ways of organizing the world. Queer concepts, however, have a strong (and restrictive) connection to countries with advanced capitalism and to European science. For this reason, professors from all over Latin America are challenging this hegemony with the „Cuir theory“, whose proposal is to reconfigure the analytical perspectives of decolonial thought. This course is aimed at students who are interested in decolonialism, gender studies and queer theory, and intersectionality, especially in Latin American perspectives.

„Approaching Affective Masculinities“ Research Colloquium & Public Lecture; mit Todd W. Reeser

10.05.2022

Feminist and queer studies have been closely connected to affect studies since it became an important critical approach in the Humanities. But how can masculinity studies be placed into productive dialogue with affect? What tools does affect studies offer for thinking critically about masculinity?

This research colloquium and lecture will extend these theoretical approaches, considering how masculinity can put the queerness of affect into motion and help produce new gendered subjectivities in other types of non-normative bodies. In such a model, however, it is crucial to not hide or forget masculinity’s potential hegemony or violence, and the productive capacity of affective masculinity must be kept in dialogue with its potential problems.

„Critical Whiteness im Gespräch: Kanonrevision & Theaterpraxis“; Dialogreihe; mit UHH

 28. 04.2022 -07. 07.2022

Die Veranstaltungsreihe »Critical Whiteness im Gespräch: Wissenschaft trifft Kunst & Kultur« hat sich zum Ziel gesetzt, Strukturen zu thematisieren und zu problematisieren, die mehrheitlich weiß dominierte soziale Räume ermöglichen und erhalten. Der Fokus soll hierbei auf den vier Räumen Theater, Museum, freie Kulturszene und Universität liegen, um zu reflektieren, wie unterschiedliche Institutionen diese Strukturen verhandeln, ein kritisches Bewusstsein schaffen und ihre Verantwortung wahrnehmen. Wie manifestiert sich die Marginalisierung von BIPoC in den jeweiligen gesellschaftlichen Räumen? Was wird getan, um Räume zu öffnen, sie partizipativer und inklusiver zu gestalten? So versucht die Reihe »Critical Whiteness im Gespräch« den Austausch in und zwischen vier verschiedenen Wissensräumen anzuregen. In diesen Dialog sollen sowohl die Beschäftigten und Studierenden der Universität Hamburg als auch die breite Stadtöffentlichkeit eingebunden werden.

„Multidisciplinary Introduction to Sexology“; Workshop Series; mit Laura Gimmel and Lorenzo Scarpitti.

 27. 04.2022 -18. 05.2022

The Workshop series „Multidisciplinary Introduction to Sexology“ aims to give students of all faculties and universities an introductory overview of the Sexual Sciences. Most of us did not really get a sexual education during our studies, so this workshop first presents itself as a sexual education course. In coherence with our study background, we built this workshop from a „psychological“ angle. However, various areas, from psychology to biology to education, are addressed to cover basic information about sexual health and sexual rights. We will do this by presenting sexology as a science. But no worries, it won’t be too technical, too theoretical, or too medical; everyone is welcome. The more diverse study backgrounds we count, the more interdisciplinary the course!

„Rape and Revenge: Rache-Kulturen und sexualisierte Gewalt in intermedialer Perspektive“; Workshop; mit UHH & UHH AStA.

10.03.2022

Der transdisziplinäre Workshop „Rape and Revenge. Rache-Kulturen und sexualisierte Gewalt in intermedialer Perspektive“ (englisch: „Rape and Revenge. Revenge-Cultures and sexualized violence in intermedial perspectives“) findet auf Deutsch und auf Englisch statt. Er soll das Phänomen „Rape and Revenge“ sowohl empirisch als auch künstlerisch fassbar und analysierbar machen und das Forschungsfeld dadurch aus unterschiedlichen Blickwinkeln kartieren. Wir fragen also nach den sozialen und kulturellen Bedingungen, der Vielfalt an Ausdrucksformen und nach den ästhetischen Prinzipien. Darüber hinaus interessiert uns die Frage, mit welchen Theorien und Methoden das Phänomen untersucht und de-konstruiert werden kann und welches Rache-Wissen um „Rape Culture“ verhandelt wird.

„Wie werde ich eigentlich Professorin*?“ / „The path to professorship“; Q&A; mit HRA, die Stabsstelle Gleichstellung der UHH.

11.02.2021; 11.02.2022

2018 waren in Deutschland gerade einmal 25% aller Professuren mit Frauen* besetzt – also 75% entsprechend mit Männern*.

Aus diesem Kontext, bieten die HRA, die Stabsstelle Gleichstellung der UHH und das ZGD ein Question und Answer Format, in dem Sie alles erfragen dürfen, was Sie schon immer rund um eine Wissenschaftskarriere wissen wollten. Sechs renommierte Wissenschaftlerinnen* unterschiedlichster Hintergründe stehen als Expertinnen* bereit und berichten aus ihren Erfahrungen z.B. bei der Einwerbung von ERC-Mitteln oder Wegen zur Professur und freuen sich auf all Ihre Fragen. Nutzen Sie diese Möglichkeit des informellen Austausches für Ihre weitere Karriere!

„#transracial?! Identitätspolitik und kulturelle Aneignung in Mithu Sanyals Roman Identitti“; Lesung und Workshop; mit Mithu Sanyals.

18-19.01.2022

Die Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Journalistin Dr. Mithu M. Sanyal hat mit Identitti (2021) ihr Romandebüt vorgelegt und war auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Inspiriert von wahren Begebenheiten und aktuellen Debatten geht sie darin Fragen ›echter‹ Zugehörigkeit und kultureller Selbstverortung bzw. Aneignung nach. Humorvoll wie kontrovers, in einer Kombination universitärer und medialer Diskurse wird ein Skandal verhandelt: Saraswati, Professorin für Postcolonial Studies, ist eine Ikone ihres Fachs – bis sie als weiß enttarnt wird. Ihre Behauptung, sie sei eine Person of Colour, ist für die einen eine rassistische Maskerade, für sie selbst jedoch Ausdruck ihrer Transracial-Identität. Während an der Uni ihre Entlassung gefordert wird und die Twitter-Bubble entflammt ist, kann Saraswatis Studentin Nivedita ihr Vorbild nicht so einfach aufgeben. In persönlichen Gesprächen – oftmals kommentiert von der indischen Göttin Kali, die Nivedita zur Seite steht – setzen sich die beiden mit Themen zugleich privater wie politischer Dimensionen auseinander.

„Trans* und Inter* im „Gedächtnistheater“ – Welche Rolle spielen trans* und inter* Personen in unserer Erinnerungskultur?“ Vortrag; mit Joy Reißne

08.12.2021

In einem kurzen, einführenden Vortrag wird die rechtliche und gesellschaftliche Situation queerer (insbesondere trans*- und inter*geschlechtlicher) Personen zu Beginn des 20. Jahrhunderts skizziert. Im Anschluss daran wird anhand verschiedener Biografien erarbeitet, wie die Lebensrealität von trans* und inter* Personen während des Nationalsozialismus in Deutschland aussah, wie sich die anschließende Aufarbeitung gestaltete und welche (Nicht-)Rolle (nach Y. Michal Bodemann) trans* und inter* Personen bis heute in der deutschen Erinnerungskultur spielen. Anhand dieser Ergebnisse widmen wir uns abschließend der Frage, warum eine intersektionale und gendersensible Erinnerungskultur so wichtig ist und wie sie umgesetzt werden kann.

„Sexualisierte & geschlechtsspezifische Gewalt im internationalen Kontext“; Vortrag und Diskussion; mit Susanne Jörg.

20.11.2021

Weltweit sind Millionen von Menschen von sexualisierter & geschlechtsspezifischer Gewalt (SGBV) betroffen. In dem Vortrag wird am Beispiel von drei Auslandsprojekten ein Einblick in die Problematik im internationalen Kontext gegeben.

„Workshop: Wer bin ich ‒ (k)ein Geschlecht oder viele? Über Geschlecht(er), Sexualität(en) und Identitätskonstruktionen“; Workshop; mit Erik Meyerhof,

12. 11. 2021 -14. 11. 2021

Im Workshop werden wir uns mit Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse von Sexismus und Heteronormativität und deren intersektionale Verschränkungen mit unseren persönlichen Vorstellungen in Bezug auf Geschlecht, Sexualität und unsere eigene Identität auseinandersetzen und diese Vorstellungen weiterentwickeln, und im besten Fall daraus Möglichkeiten solidarischen Handelns ableiten.

„Rassismus und Rechtsextremismus in der institutionellen Mitte der Gesellschaft: Anfragen an der politischen Bildungsauftrag der Bundeswehr/ Universität“; Vortragsreihe; mit HSU

12.10.2021 – 23.11.2021

 

 

In Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen beleuchtet die Vortragsreihe/Ringvorlesung Einbettungen rassistischer und rechtsextremer Tendenzen in gesellschaftlichen Diskursen und staatlichen Institutionen – auch in ihren internationalen Bezügen. Mit Bezug auf den Charakter der Helmut-Schmidt-Universität als Universität der Bundeswehr wird dabei zudem ein Schlaglicht auf Rassismus und Rechtsextremismus innerhalb der Bundeswehr geworfen werden, einschließlich der Ansätze und Maßnahmen zur Prävention solcher Tendenzen. In den kritischen Kommentierungen der Vorträge wie in den moderierten Gesprächen soll insbesondere über den Bildungsauftrag der Universitäten allgemein wie speziell als Universität der Bundeswehr und in der Stadtgesellschaft Hamburgs diskutiert werden.

„Willst du mit mir gehen?“; Vernetzungstreffen für Wissenschaft, Kunst, Aktivismus und Leben

06.09.2021 – 08.09.2021

 

Das gemeinsame Gehen, Schlurfen und Rollen stiftet Verknüpfungen: In meiner Selbsterkundung, im Austausch zu Mit-Laufenden, im Blick über den Horizont und in der Entwicklung eines Miteinanders. Bezüge und Gemeinsamkeit, freudige Beziehung und bereichernde Solidaritäten zeichnen sich dabei ebenso ab wie Trennung und Auseinandersetzung, anstrengende Spannung und produktiver Streit. Mit Willst du mit mir gehen? greifen wir conflicts und kinships auf, die sich aus inter*, trans*, nichtbinären und queeren Perspektiven ergeben. Unser Ziel ist ein Raum, der Austausch und Aushandlung, Eintracht und Konflikt, killjoys und jinxter zusammenbringt.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf: https://www.willst-du-mit-mir-gehen.online/call-and-programm

„Solidarisch gegen Klassismus“; Lesung und Fachgespräch; mit Francis Seeck und Brigitte Theißl

09.06.2021

Francis Seeck und Brigitte Theißl haben Ende 2020 gemeinsam den deutschsprachigen Sammelband Solidarisch gegen Klassismus – organisieren, intervenieren, umverteilen (Unrast Verlag) herausgegeben. Wir sprechen mit den beiden über das Thema soziale Herkunft (u.a. im Hochschulkontext), wollen Strategien diskutieren, um Klassismus, also der Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit, effektiv zu begegnen und stellen einige der Beiträge aus dem Band in Ausschnitten vor.