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Vortrag: Trans* und Inter* im „Gedächtnistheater“ – Welche Rolle spielen trans* und inter* Personen in unserer Erinnerungskultur?

In einem kurzen, einführenden Vortrag wird die rechtliche und gesellschaftliche Situation queerer (insbesondere trans*- und inter*geschlechtlicher) Personen zu Beginn des 20. Jahrhunderts skizziert. Im Anschluss daran wird anhand verschiedener Biografien erarbeitet, wie die Lebensrealität von trans* und inter* Personen während des Nationalsozialismus in Deutschland aussah, wie sich die anschließende Aufarbeitung gestaltete und welche (Nicht-)Rolle (nach Y. Michal Bodemann) trans* und inter* Personen bis heute in der deutschen Erinnerungskultur spielen. Anhand dieser Ergebnisse widmen wir uns abschließend der Frage, warum eine intersektionale und gendersensible Erinnerungskultur so wichtig ist und wie sie umgesetzt werden kann.

Zur Person: Joy Reißner ist Sprach-/Literaturwissenschaftler*in, arbeitet in Lernförderung und Lektorat und ist in der queeren Bildungsarbeit aktiv. Aus der persönlichen queeren Perspektive heraus forscht Joy zu den Lücken in der endo-cis-heteronormativen Geschichtsschreibung mit dem Ziel aufzuzeigen, was allzu oft unsichtbar bleibt und für die Leerstellen zu sensibilisieren.

Der Vortrag findet per zoom statt. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung durch Buchung eines Tickets an. Sie erhalten den Zugangslink am Tag der Veranstaltung per E-Mail.

 

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Trans* und Inter* im „Gedächtnistheater“

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